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Victoria II

Genre
Strategie
Publisher
Paradox Interactive
Entwickler
Paradox Interactive
Erscheint
13.08.2010
Plattformen (Bitte wählen)
Beschreibung
Mit Victoria II wagt Paradox Interactive ein Sequel zu einem Titel, der bis heute eher als Geheimtipp unter Hardcore Strategie und Simulationsfans gilt. Wie auch sein Vorgänger bietet Victoria II eine hochkomplexe Wirtschafts- und Politiksimulation auf globaler Ebene. Spieler können ein frei wählbares Land von 1836 bis 1936 führen und so auf einer Vielzahl von zusammenhängenden Faktoren basierende historische Ereignisse entweder rekreieren oder die Geschichte völlig neu schreiben.
Webseite
Noch nicht bekannt.
Spieler beliebig
Preis unbekannt
Sprache multi
Alterskennzeichnung
Noch nicht bekannt.
Min. Systemanforderungen
Windows XP or Vista or 7 Intel Pentium 4 2.4 GHz or AMD 3500+ 2 GB or more of RAM 2 GB available HDD space NVIDIA GeForce 8800 or ATI Radeon X1900 video car
Empf. Systemanforderungen
Grafikkarte Stufe 4
CPU/Prozessor Stufe 3
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Autor: Daniel Feichtner

Victoria II

Games | preview | 26.07.10 - 03:39:09 |


Seit Langem ist Paradox Interactive ein Garant für hochkarätige Strategietitel mit ordentlichem Tiefgang. Jetzt bringt die Spieleschmiede trotz anfänglicher Hindernisse das lange überfällige Sequel zu Victoria auf den Markt.

Eigentlich hätte es zu dem 2003 erschienen Strategiespiel Victoria nie einen zweiten Teil geben sollen. Zumindest nicht, wenn es nach Paradox Interactive CEO Fredrik Wester gegangen wäre. Dieser hatte, trotz vieler Befürworter eines Sequels und einer vielversprechenden Umfrage in den Paradox Foren gewettet, dass Victoria II niemals Profit einfahren würde. Als Wetteinsatz setzte er nichts Geringeres als seine Haare. Wie uns Producer Johan Andersson berichtet, hat Herr Wester diese inzwischen ebenso wie seine Wette verloren. Und das schon aufgrund von Prognosen noch bevor das Spiel erschienen ist. Bildmaterial dazu liegt vorerst leider keines vor.

Profis bei der Arbeit

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Liebe zum Detail beweisen die Entwickler vor allem bei den Uniformen. Bei allen bedeutenderen Nationen wurde Wert auf eine möglichst originale Optik gelegt.

Wem Paradox als Gütesiegel für Victoria II noch nicht genügt, der findet mit Producer Johan Andersson einen weiteren vielversprechenden Namen auf der Mitarbeiterliste des Projektes. Andersson, der bereits an den berühmten Hearts of Iron und Europa Universalis Reihen mitgearbeitet hat, leitete das sieben Mann starke Team, dass in nur 18 Monaten Victoria II auf die Beine gestellt hat. Der Titel, der neben einer Single-Player Kampagne auch mit einem Multiplayer Modus für bis zu 32 Spielern aufwarten wird, soll bereits am 13. August hierzulande erscheinen.

Nichts für Wochenendstrategen

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Die politische Karte in Victoria II passt sich dynamisch Grenzverschiebungen und Namensänderungen an.

Bereits ein erster Blick auf Victoria II verrät, dass die Bezeichnung "Spiel" für den Titel kaum noch zutreffend ist. Wie bereits beim Vorgänger haben wir es hier mit einer enorm tiefen Wirtschafts- und Politik-Simulation zu tun, die zwar kein großes, dafür aber ein erlesenes Publikum ansprechen soll. Schon alleine der Spielplan, auf dem zu Beginn des Spiels über 200 verschiedene Nationen zur Auswahl stehen, wirkt relativ einschüchternd. Für das Design der Karte, deren Grenzen und Staatenbezeichnungen sich dynamisch an das Spielgeschehen anpassen, wurde der Entwickler des größten Victoria I Mods von Paradox ins Boot geholt, um sein Know-how einzubringen. Auch die Menüs wurden im Vergleich zum Vorgänger deutlich überarbeitet. So bringen Ereignisse nicht gleich eine Flut von Pop-up-Menüs mit sich, die sofort den Blick auf die Karte verstellen. Vielmehr erscheinen dezente Icons am Bildrand, die zwar darauf hinweisen, dass sich etwas tut, es jedoch dem Spieler überlassen die Nachrichten per Click zu öffnen. Dadurch soll im Spielverlauf mehr Übersicht garantiert werden. Trotz der, für Deep-Strategy-Simulationen typischen, relativ schmucklosen Optik, sind in Victoria II einige liebhaberische Details zu entdecken. So hat sich Paradox zum Beispiel die Mühe gemacht die Figuren, die Truppen auf dem Spielfeld repräsentieren, jeweils in die entsprechenden Staatsfarben zu kleiden und bei bekannteren Nationen sogar darauf geachtet, die Uniformen so originalgetreu wie möglich zu gestalten. Das geht sogar so weit, dass sich die Bekleidung der Soldaten im Laufe der Geschichte immer wieder verändert und der jeweiligen Zeit entsprechend angepasst wird. Die Grafik von Victoria II kann sich, trotz oder vielleicht gerade wegen der simplistischen Optik durchaus sehen lassen. Die Clausewitz Engine, die sich bereits seit Europa Universalis III bewährt, tut auch hier ihren Dienst.

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