Gears of War: Judgment spielt in einer Zeit mit Kettensägen
Gears of War: Judgment wird ein Prequel werden. Doch das bedeutet nicht, dass der Titel ganz an den Anfang der Storyline zurückgeht. Das könnte nun daran liegen, dass man Platz für weitere Prequels lassen möchte, oder auch daran, dass die Entwickler dem E-Day nicht genügend abgewinnen konnten, aber, nein, wie Cliff Bleszinski jetzt enthüllt hat gibt es einen viel einfacheren Grund: Kettensägen.
Dem Gears of War Mastermind zufolge war das Auswahlkriterium für den Zeitrahmen von Judgment der Einsatz von Kettensägen, die so zu Gears of War gehören wie übergroße Heuschrecken. Dementsprechend fiel ein Szenario während der Pendulum Kriege aus, da dort keine Locusts kämpften und es demzufolge auch keinen Grund zum Einsatz von motorisierten Klingen gab, wodurch der Titel wiederum alles, nur kein Gears of War geworden wäre.
Doch auch ein Setting direkt am Emergence Day wäre kettensägenfrei. Laut Bleszinski wäre es unlogisch, hätten die Menschen gleich beim Auftauchen der Locusts auf die brachialen Schnittwerkzeuge zurückgegriffen. Vielmehr hat es wohl ein wenig gedauert, bis die Verteidiger bemerkt haben, wie unwirksam ihre Bajonette gegen die dicke Haut der Locusts sind und sich etwas Besseres einfallen haben lassen.
Demzufolge konnte Gears of War: Judgment eigentlich nur ein wenig nach dem E-Day stattfinden, als es bereits Kettensägen und Locusts zur Genüge gab. Und wer weiß, vielleicht bekommen wir in dem Titel ja sogar den Lancer Mk 2-Prototypen (mit extra viel Duct-Tape) zu Gesicht.




