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Diablo III

Zurück in die Vergangenheit

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Action-Rollenspiel Was haben sich Entwickler in den letzten Jahren und Jahrzehnten Gedanken gemacht, ihre Spiele zu verbessern. Da wurde Leveldesign verfeinert und so etwas wie künstliche Intelligenz erfunden. Für Diablo III ist das alles nicht wichtig. Auch nicht in der aktuellen Beta, die einige Updates im Vergleich zum Beta-Start vor ein paar Monaten bietet.

Wenn ich mit Diablo-Fans rede, dann freuen sie sich auf den dritten Teil, einfach weil er Diablo heißt, weil man ja auch wieder Items sammeln kann und das Spielprinzip einfach unverwüstlich ist. Ist das so? Dauerklicken auf einzelne Feinde macht Spaß? Die absolute Bevormundung bei der Charaktergenerierung und das Fehlen jeglicher Skill-Trees reizt uns Spieler? Ich möchte jetzt nicht wieder von meiner Mutter anfangen, aber selbst die könnte die aktuelle Version von Diablo Problemlos durchspielen. Warum? Weil Blizzard es geschafft hat, das Spiel so zu simplifizieren, dass die Post-MMO-Generation nicht nur gleichzeitig spielen und Filme schauen kann (ein zusätzliches TV-Gerät im selben Raum vorausgesetzt), nein, bei Diablo III könnte man sogar noch seine Diplomarbeit parallel fertig tippen.

 

Beta Patch 13

Der letzte Beta-Patch hat einige Neuerungen mit sich gebracht. Der Horadrim-Würfel etwa wurde entfernt, stattdessen sucht ihr jetzt regelmäßig den Schmied auf, bei dem ihr magische Gegenstände zerstört, um an jene Bestandteile zu kommen, die ihr für das selbstständige herstellen von magischen Teilen benötigt. Das motiviert, weil sich die Qualität der Drops in Grenzen hält, speziell in den unteren Schwierigkeitsgraden. Das heißt für uns, magische Gegenstände werden nicht mehr verkauft, sondern nur noch beim Schmied entzaubert. Mit den Überbleibseln lassen sich dann sehr brauchbare Items craften, was sicher eine der Motivationsstützen des Spiels bleiben wird.

Das Stadtportal habt ihr sowieso schon in eurer Menüleiste und könnt so von jedem Ort des Spiels zurück zur Heimatbasis porten. Die größte Neuerung des letzten Patches ist die Implementierung der Runen. Musste man diese im Vorgänger noch einsammeln, schalten sie sich jetzt, genau wie aktive und passive Skills, einfach frei. Langsam, versteht sich. Man will den geneigten Diablo-Neuling ja nicht überfordern. Festlegen müsst ihr euch auf die Runen, die diverse Verbesserungen für eure Hauptfähigkeiten liefern, sowieso nicht. Genau wie alle anderen Fähigkeiten kann man diese jederzeit mit anderen tauschen. Ein großer Baukasten, der sich immer wieder neu zusammensetzen lässt.

Spielinformationen