Marvel Heroes
Der ewige Comic-Krieg geht in die nächste Runde: Marvel zieht endlich mit einem eigenen MMORPG nach, Free2Play und mit einem legendären Heldenarsenal!
Auf den ersten Blick könnte man es durchaus mit Diablo III verwechseln: Charaktere werden durch Klicken bewegt, Kämpfe ebenfalls per Klicken und Hotkeys ausgefochten, die Kamera-Ansicht ist isometrisch, Gebiete sind prinzipiell zufallsgeneriert, ebenso wie der von besiegten Gegnern quer über den Bildschirm verstreute Loot. Jenseits der erprobten Action-RPG-Formel darf jedoch erfrischend innovative MMO-Luft geatmet werden. Man erstellt sich nämlich nicht wie gewohnt einen völlig neuen Avatar, sondern darf direkt in die Haut eines Helden aus Marvels Repertoire von mehr als 80.000 Charakteren schlüpfen, welche darüber hinaus auch noch mitten im Spielgeschehen ausgewechselt werden können. Innerhalb von Sekunden ist es also möglich die gewaltige Kraft des Hulk gegen die Adamantium-Klingen von Wolverine einzutauschen oder den guten alten Spidey auf die Ersatzbank zu schicken, um Iron Man einzuwechseln. Jeder der Helden levelt jedoch separat und erhält eigene Ausrüstung, wodurch man als Spieler vermutlich nicht ganz so versatil unterwegs sein wird, wie man es bei dem System vielleicht erwarten würde. Den gleichen Helden spielen zu wollen, wird nicht problematisch: Ein Füllhorn an Skills und Kostümen sollen dafür sorgen, dass sich keine zwei Verteidiger von Recht und Ordnung ähneln oder gleich spielen werden.

The Story so far
Die Story von Marvel Heroes stammt aus der Feder von Brian Michael Bendis (New Avengers, Ultimate Spider-Man, House of M, etc.) und wird den Spieler in eine Welt schicken, welche von immer größer werdendem Hass auf Mutanten geprägt ist. Die auf der SDCC spielbare Demo nimmt ihren Anfang in Professor Xaviers Schule für begabte junge Menschen, wo niemand anderer als der Professor persönlich die erste Quest austeilt. Durch einen beeindruckenden Motion Comic werdet ihr mit der aktuellen Lage bekannt gemacht und beauftragt, es mit den Purifiern aufzunehmen, welche wahllos alle Mutanten abschlachten, die ihnen über den Weg laufen. Weiter geht es also in eine der zufallsgenerierten Kampfzonen, um es in bester Diablo-Manier mit Horden an Gegnern aufzunehmen und sich nach angerichtetem Massaker manisch kichernd über die Beute herzumachen, welche übrigens ganz allein euch gehört – nie werdet ihr euch mit einem anderen Spieler um ein Item streiten müssen. Die so aufgesammelten Ausrüstungsgegenstände verstärken zwar eure Helden, verändern aber nicht ihr Erscheinungsbild. Hierfür muss ein bisher noch nicht gezeigtes Crafting-System bemüht werden, welches Gebrauch von Designs (rein kosmetisch) und Elementen (Attribut-verstärkend) macht. Mit etwas Glück lassen erfolgreich gemetzelte Feinde auch neue Fähigkeiten zurück, von denen derzeit neben den Maustasten-Moves immer nur vier gleichzeitig ausgerüstet werden können. Public Events, wie beispielsweise ein riesiger Sentinel, der plötzlich auftaucht, um mit euren Helden den Boden aufzuwischen, können von allen Spielern im Bereich gleichzeitig in Angriff genommen werden und locken mit besserem Loot als der Durchschnitts-Handlanger. Die Demo endete in einer erwartungsgemäß instanzierten Zone mit einem epischen Bosskampf gegen Magneto: Knockback-Attacken und Gefängnisse aus Metallschrott sollen die Helden innerhalb der Reichweite eines tödlichen AoE-Angriffs halten.



