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Agrar Simulator - Historische Landmaschinen

Das schwarzes Schaf unter den LS-Simulatoren

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Seite: 123Fazit
Simulation In Agrar Simulator – Historische Landmaschinen schwingen wir uns in den Sessel eines Traktors und betreiben analoge Landwirtschaft ganz im Stile der 50er bis 70er Jahre. Die Zeiten damals waren keineswegs zu vergleichen mit der High-Tech Feldbewirtung der Gegenwart: Es gab keine Traktoren mit Klimaanlage im Cockpit und von GPS unterstützter Steuerung der Landmaschine war noch lange keine Rede. Nein, wir sitzen auf einem offenen Traktor, die Sonne brennt uns auf den Kopf und der Staub des gepflügten Feldes setzt sich auf unserer Kleidung fest. Ob der Agrar Simulator dieses Feeling auch rüber bringen kann, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen.

Zu Beginn von Koch Medias Agrar-Simulation haben wir die Wahl, ob wir lieber in der Toskana oder einer Alpenlandschaft Landwirtschaft betreiben möchten. Hinter der Toskana verbirgt sich eine hügelige Karte mit unserem Bauernhof, einigen freien Flächen für die Felder und einem kleinen Dorf mit Markt. Hinter der Alpenlandschaft verbirgt sich eine hügelige Karte, mit unserem Bauernhof, einigen freien Fläche für die Felder und einem kleinen Dorf mit Markt. Ja, richtig erkannt, die Karten ähneln wie ein Ei dem Anderen. Nennenswerte Unterschiede gibt es nicht, lediglich die Sky-Box und die Hintergrundszenerie unterscheiden sich ein wenig. Beide Maps bieten ein Spielgebiet von circa einem Quadratkilometer, auf dem man sich frei bewegen kann, bis man auf eine unsichtbare Wand trifft. Bäume, verschlungene Wege und einige Wildtiere lassen die Szene nicht ganz so starr wirken.

Hat man sich für eine der Karten entschieden, wird man ohne Intro oder Einleitung direkt auf den Bauernhof geworfen - ein Tutorial gibt es nicht. Ratlosigkeit macht sich in den ersten Minuten breit. Fragen wie „Was muss ich tun?“ oder „Wo ist mein Traktor?“ werden nicht beantwortet. Aber Koch Media stellt online eine 26 Seiten lange PDF-Datei bereit, die dem Spieler zumindest eine Ahnung davon vermittelt, was er zu tun hat. Als erstes muss ein neuer Traktor gekauft werden. Dies geschieht über das Maschinenhof-Menü. Dies ist von nun an Anlaufstelle für jegliches Arbeitsgerät, welches wir für die Bewirtung unserer Felder benötigen werden. Unser Startkapital beträgt knapp 2.000 virtuelle Münzen. Ein Traktor kostet um die 500, jede weitere Maschine kommt auf rund 200 Münzen. Im Shop verfügbar sind Pflüge-, Grubber-, Dünge-, Säh- und zu guter Letzt Spritz-Maschinen, die lästiges Ungeziefer von unserer Ernte fernhalten sollen. Von jedem der Landwirtschafts-Geräte gibt es maximal zwei Ausführungen. Maschinen, die effektiver sind, kosten aber auch mehr. Wir begnügen uns vorerst mit den schlechtesten, aber auch billigsten Landwirtschafts-Geräten  und kaufen uns von jedem ein Stück. Danach wählen wir frei aus, wo unsere Ackerfläche liegen soll.

Seite: 123Fazit

Spielinformationen

Pro/Contra
  • auf Standbildern ganz hübsch anzusehen
  • kein Tutorial
  • schlechte Steuerung
  • statische Spielwelt
  • unrealistische Physik
Bewertung
5
2
1
0
3
Wertungen
21%
Singleplayer: 21% | Multiplayer: -%