Diablo III
Altes Hack'n'Slay in neuem Gewand samt Online-Features

Alles Böse kommt von unten
Die Geschichte von Diablo III ist rasch erzählt: Zwanzig Jahre nach den Ereignissen aus Diablo II fällt ein Stern vom Himmel und trifft die Kathedrale von Tristram. Euer Charakter (den ihr aus einer von fünf Klassen auswählt) macht sich auf, diesen zu beschaffen und gerät dadurch in Ereignisse, die die Welt wieder zum Spielball von Himmel und Hölle machen. Ja, das klingt nicht nur nach vorhersehbarer Standardkost, sondern ist es auch. Trotz nach wie vor wunderschöner Zwischensequenzen (teils im gezeichneten Stil, teils in typischer Blizzard-Qualität gerendert) ist die Story schmuckes, aber eben dennoch eben nur Beiwerk. Allerdings kann man das Diablo III nicht sonderlich vorwerfen, denn wer sich an die Vorgänger erinnert, weiß, dass das Gameplay der eigentliche Star ist. Spätestens beim dritten Durchlauf klickt man die Cutscenes und Dialoge ohnehin einfach weg und stürzt sich in die Gemetzel mit Gegnern, die vor allem gegen Ende in gewaltigen Scharen auftreten – immer auf der Jagd nach dem nächsten Level und besseren Items.





