Mass Effect 3
Nischentitel mit Massenappeal?
Ausgerechnet unser blauer Planet Erde ist eines der ersten Ziele ihrer Invasion. Die letzte Hoffnung der Menschheit ist Commander Shepard, der eigentlich auf der Erde Rede und Antwort für seine Taten im Dienst von Cerberus stehen sollte, aber aufgrund der gefährlichen Situation rasch wieder in die Reihen des Militärs aufgenommen und mit zahlreichen Notfallsvollmachten ausgestattet wird. Während unser Planet im Chaos versinkt, macht er sich mit der Normandy auf, Verbündete zusammenzutrommeln und die Galaxis für einen gemeinsamen Schlag gegen die Reaper zu einigen. Kann das Universum gerettet werden? Was hat Cerberus vor? Und kann eine geheime Waffe, die sich in den Archiven der Proteaner fand, den Krieg wenden?

Wer sind wir?
Mass Effect 3 baut unmittelbar auf den Vorgängern auf und führt die Geschichte von Commander Shepard zu einem (hoffentlich guten) Ende. Besonders interessant ist das natürlich für all jene, die die Vorgänger gespielt und sich einen Spielstand aufgehoben haben, denn wie auch in Mass Effect 2 könnt ihr diesen importieren und so nicht nur euren erstellten Helden, sondern auch eure Entscheidungen aus den Vorgängern in das große Finale übernehmen. Wen habt ihr in den Tod geschickt? Wer hat überlebt? Für welche Seite habt ihr euch entschieden? All diese Faktoren (laut BioWare Hunderte Variablen) beeinflussen euer Spielerlebnis nachhaltig. All jene, die mit ME3 neu einsteigen oder sich die Spielstände nicht aufgehoben haben, müssen mit der von BioWare vorgegebenen Version der Geschichte leben, denn nur wenige Parameter der Story lassen sich bei einem Neustart einstellen. Einen interaktiven Comic, über den man in einer knappen Zusammenfassung wichtige Entscheidungen treffen konnte, gibt es diesmal nicht. Dafür könnt ihr nur bei einem neuen Spiel euren Commander Shepard an eure Wünsche anpassen – ein Redesign der alten Figur, wie es in Teil zwei möglich war, gibt es diesmal für alte nämlich Hasen nicht. Neueinsteiger wählen Geschlecht und Aussehen ihrer Figur, ein wenig Hintergrundgeschichte sowie die Klasse. Derer gibt es sechs, die man grob in drei Primärklassen und drei Hybriden aufteilen kann – praktisch, wenn man sich nicht entscheiden kann, ob man auf mehr Waffenpower oder doch lieber auf Biotik- oder Tech-Fähigkeiten setzen möchte. Dann kann es eigentlich auch schon losgehen.




