Tiny & Big in Grandpa's Leftovers
Dieser hat nämlich mit dem einzigen Erbstück von Tinys Großvater das Weite gesucht: einer Feinripp-Unterhose. Tinys treuer Begleiter ist dabei ein äußerst gesprächiges Radio, das oftmals mit witzigen Tipps, Kommentaren oder auch einfach nur mit guter Musik aufwartet. Diese ist nämlich in Form von Tapes in den einzelnen Abschnitten versteckt und kann jederzeit abgespielt werden. Auch das Durchwechseln zwischen den Stücken ist möglich, falls euch die Untermalung einmal doch nicht ganz so zusagen sollte. Doch widmen wir uns erstmal dem Gameplay.

Jedem Abenteurer seine Tools
Was für Indiana Jones seine Peitsche, sind für Tiny ein praktischer Greifhaken, eine Rakete und ein Laser. Zu Beginn des Spiels bekommen wir mittels des Virtual Reality Boys unseres Hauptprotagonisten eine kleine Einführung in ihre Verwendung – Retroleveldesign und 8-Bit-Sounds inklusive. Der Greifhaken ist dabei recht schnell erklärt, denn sobald ihr zielt und die rechte Maustaste betätigt, wird er auf die entsprechende Stelle abgefeuert und ihr könnt am Seil anpacken, um zum Beispiel eine Säule zu euch zu ziehen. Das erweist sich als ausgesprochen praktisch, wenn ihr zuerst mittels eures zweiten Werkezeugs, dem Laser, eine senkrechte Säule in der Mitte durchgeschnitten habt und bestimmen müsst, in welche Richtung sie kippen soll. Drittes und letztes Tool ist die Rakete, die durch Druck auf das Mausrad abgefeuert wird. Betätigt ihr dieses ein weiteres Mal, dann bekommt sie Schub – je länger ihr drauf bleibt, desto mehr. In den einzelnen Abschnitten kann so gut wie alles zerschnitten werden, was einerseits gut ist, aber andererseits auch zu Problemen führen kann. Solltet ihr nämlich etwas zerschneiden, das ihr noch benötigt hättet, dann müsst ihr wohl oder übel den Bereich von vorne starten. Allerdings ist das durch häufige Speicherpunkte so gut wie nie ein Problem, denn selten müsst ihr mehr als ein paar Schritte laufen, bis ihr wieder dort seid, wo ihr vorher wart.



